Sie befinden sich hier:

Mediationsverfahren zu den Ausbauplänen des Instituts für Transurane (ITU)

Mit der Veröffentlichung von brisanten Daten über die vorliegende Genehmigung des Instituts für Transurane stieß der BUND Regionalverband Mittlerer Oberrhein eine öffentliche Diskussion über Forschungsprogramme und radioaktives Inventar an. Im Rahmen einer Mediation sollten die Positionen offen dargestellt werden und mögliche gemeinsame Lösungswegen aufgezeigt werden, so die Zielsetzung des Mediator Michael Sailer.

Am 22. November 2011 wurden ein Maßnahmenpapier durch den Mediator präsentiert nach dem die beantragten Kernbrennstoff-Umgangsmengen gegenüber dem Erstantrag des ITU reduziert werden und die genehmigte Plutoniummenge deutlich reduziert wird. Zudem verpflichtete sich das ITU, seine Forschungsarbeiten im Zusammenhang mit zukünftigen Reaktorsystemen auf sicherungs- und sicherheitsrelevante Untersuchungen der Kernbrennstoffe zu begrenzen. Forschung im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung von neuen Reaktorlinien soll damit ausgeschlossen werden. Auch die genehmigten radioaktiven Emissionen wurden reduziert.

Insgesamt kann so das Ergebnis der Mediation wohl als Erfolg für Mensch und Umwelt gewertet werden. Kritisch bewertet der BUND das Verfahren, weil die zur Bewertung bereitgestellten Informationen unzureichend waren. Pläne und Gutachten wurden nicht bereitgestellt. Die Diskussion konnte so zwangsläufig nicht in der gebotenen Tiefe geführt werden.

Weitere Infos zur Mediation auf einer eigenen Seite oder bei Facebook.

Alle Atomkraftwerke abschalten – now!

Bis vor kurzem stammte knapp die Hälfte des Stroms, der zwischen Heidelberg und Konstanz verbraucht wird, aus Atomreaktoren.  Das ist eine erschreckende Zahl gegen die sich der BUND Regionalverband Mittlerer Oberrhein mit Protestaktionen stark machte. Auch nach dem Beschluss über den Atomausstieg sollen weiterhin die Atomkraftwerke Philippsburg II und Neckarwestheim II am Netz bleiben. Der BUND fordert jedoch: Alle Atomkraftwerke abschalten – now!

Denn gegen die Atomkraft sprechen mindestens 100 gute Gründe und die Störfälle in den AKW Philippsburg, Neckarwestheim, Obrigheim und in der Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe. Atomstrom ist auch nicht billig, darum erhöht die Energie Baden-Württemberg (EnBW) stetig den Preis. Eine günstige Alternative ist der BUND-Regionalstrom. Haben Sie Fragen zum Thema? Rufen Sie uns an. Weitere Informationen zur Risikotechnologie finden Sie auch beim BUND Landesverband.

Der BUND Regionalverband Mittlerer Oberrhein engagiert sich gemeinsam mit anderen Initiativen am Sitz des Atomkonzerns Energie Baden-Württemberg EnBW. Regelmäßig durchqueren mit Strahlung belastende Castor-Transporte unsere Region. Im KIT wurde nicht nur die so genannte "Karlsruher Atomsuppe" verglast, sondern findet auch Forschung im Bereich der Atomenergienutzung statt - teils auch in Kooperation mit dem Atomkonzern Areva. Das europäische Institut für Transurane forscht am Brennstoffkreislauf für Atomkraftwerke der 4. Generation. Viele Gründe also, sich in der Region zu engagieren.

Informationsmaterial:



Das Wesentliche ist unsichtbar - ein Suchbild

BUND-Regionalstrom

sicher + günstig + regional + ökologisch
Jetzt wechseln.

Aufstehen gegen Atomkraft

Suche

Metanavigation: